Wir über uns - Heimatverein-Medicus

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Der Verein


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Bilder vom Heimatausschuß,
dem Vorgänger des Heimatvereins


 








Diese zehn Gründungsmitglieder
haben die Satzung unterschrieben.










Karl
Schilling.





Georg
Lauppe





Joseph
Hess





Paul
Timeus.





Kurt
Neugart





Liesbeth
Lauppe


 
 "de Hesse Sepp"
 



Entstehung des Heimatvereins


Im März 1986 trafen sich im Gasthaus zum Lamm in Lichtenau Lichtenauer Bürger, um den seit 1964 bestehenden Heimatausschuß rechtsfähig zu machen. Er ist ein übrig gebliebener Festausschuss des Turnvereins, der anlässlich des 100- jährigen Jubiläums 1964 zur Organisation des großen Festumzuges und dem Empfang der auswärtigen Lichtenauer ins Leben gerufen worden war.  Damit wurde in Lichtenau ein neuer Verein geboren, der Heimatverein Medicus, benannt nach dem preußischen Obristen Heinrich Medicus, der sich als Sagensammler, Heimatdichter und Verfasser von Reden in Versform in Lichtenau und darüber hinaus einen Namen gemacht hat.


Der erste Obmann dieses Heimatausschusses, Georg Lauppe, realisierte mit dem Ausschuss eine Idee des Turnvereinsvorsitzenden Karl Schilling, die Adressen aller auswärtigen Lichtenauer zu sammeln und sie zum Fest einzuladen. Georg Lauppe tat sich mit dem Vorstand des Ulmer Männergesangvereins zusammen und erstellte eine Adressenliste von auswärtigen Lichtenauern und Ulmern, die noch heute die Basis für den Versand des Heimatgrußes ist. Ein Faltblatt, das ein wenig von Ulm und Lichtenau berichtete und vor allem die Einladung aussprach, wurde an alle Auswärtigen, deren Adressen sie habhaft werden konnten, versandt. Es war die Geburtsstunde des Heimatgrußes. Dieser Heimatgruß entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer Broschüre, deren Umfang heute über 150 Seiten beträgt und der alle Teilorte unseres Städtchens einschließt. Die Beliebtheit dieses Grußes kann man daran ablesen, dass wir heute fast 900 Exemplare zum Versand in alle Welt bringen und dass dieses Periodikum ausschließlich von Spenden finanziert wird. Lediglich die Portokosten werden von der Stadt übernommen.


Nach dem großen Turnfest übernahm Karl Schilling die Leitung des Heimatausschusses bis zu seinem Tode im Jahre 1984. Nach einem kurzen Interregnum von Albert Stauffer, der in die Bresche gesprungen war, übernahmen Ernst Decker als erster und Fritz Stengel als zweiter Obmann die Geschicke des Heimatausschusses. Fritz Stengel kümmerte sich hauptsächlich um die Sammlung und Erhaltung alter Gebrauchsgegenstände aus dem handwerklichen und bäuerlichen Bereich mit dem Ziel einmal ein Heimatmuseum zu einrichten zu können, während sich Ernst Decker vorwiegend um die Weiterführung des Heimatgrußes kümmerte. Da einerseits diese Sammlung immer reichhaltiger wurde und andrerseits Spendengelder für den Heimatgruß zur Verfügung standen, hielten wir es für geboten einen rechtsfähigen Verein zu gründen. Dieser konnte dann auch geeignete Räumlichkeiten für ein Museum kaufen und zur Renovierung Kredite aufnehmen. Dies geschah am 23. März 1986 im Gasthaus zum Lamm in Lichtenau 1. Vorstand wurde Ernst Decker und zum 2. Vorstand  wurde Helmut Diebl gewählt. Die Kasse führte zunächst noch Kurt Neugart und dann Wilhelm Rauch. Schriftführerin wurde Edeltraud Link, die auch die Trachtentanzgruppe ins Leben rief. Fritz Stengel führte die heimatgeschichtliche Sammlung weiter. Nach 10 Jahren Heimatverein konnte der Vorstand stolz auf die stattliche Zahl von über 250 Mitgliedern verweisen, heute sind es über 300. Dies zeigt, dass die Anliegen des Vereins - Heimatgruß, und  Heimatmuseum -  von der Bevölkerung angenommen wurden.

Ernst Decker


 
 
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