Archiv - Heimatverein-Medicus

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04.06.2016
Die Gruppe Vetterliswirtschaft kommt am 04. Juni 2016 ins Heimatmuseum

 
 
Vetterliswirtschaft nimmt Sie mit – auf eine musikalische Zeitreise durch fünf Jahrhunderte. Dabei haben die fünf Musiker ihren eigenen unverwechselbaren Ton gefunden: traditionell und jazzig, handgemacht und innovativ, erdig und verträumt. So kombiniert Vetterliswirtschaft mittelalterliche Klänge mit alemannischer Mundart und internationaler Folklore, mischt ihren Stücken aber auch neue Klänge bei und vertont moderne Gedichte auf wundersam verspielte Weise. Mit Spiel-Lust und Sangeslaune, mit Leidenschaft und Ironie. Vetterliswirtschaft lässt spüren, zu was Musik im Stande ist: Menschen berühren.   Kartenf  gibt es  im Vorverkau bei der Sparkasse Lichtenau Preis 10.- EUR.
(Bild und Text aus der Homepage der Gruppe)
 
 
Dietmar Britz schreibt:
Die Gruppe „Vetterliswirtschaft“ nimmt Sie mit auf eine Zeitreise durch fünf Jahrhunderte und lässt sie Volksmusik neu erleben mit traditionellen Liedern und modernen Rhythmen.Seit mehr als 30 Jahren gehört die Gruppe aus der Ortenau zum festen Bestandteil der Folkszene am Oberrhein.Das Quintett, das mit dem Kulturpreis der Stadt Ettenheim ausgezeichnet wurde, besticht durch seine musikalische Vielfalt, mit der sich die fünf Musiker eine große Fangemeinde erspielt haben. „Vetterliswirtschaft“ kombiniert mittelalterliche Klänge mit alemannischer Mundart und lässt alte Liebes- und Trinklieder, z.B. aus Deutschland, Frankreich oder Polen neu aufleben„Vetterliswirtschaft“: das heißt Spiellust und Sangesfreude mit Leidenschaft und Ironie.

Die Gruppe spielt in folgender Besetzung:
Andrea Frey-Melder ( Gesang, Flöten), Sylvia Kassler ( Gesang, Flöten, Klarinette), Adelbert Hassler ( Gitarren, Mandoline, Psalter) Franz Schwörer (Gesang, Drehleier, Nickelharpa),Klaus-Peter Meier (Kontrabass)

 
22.04.2016
Jill Morris & HusBAND gastieren im Heimatmuseum
 
 
Einen musikalischen Leckerbissen bietet der Heimatverein Medicus e.V : Jill Morris, die bekannteste deutsche Country-Sängerin gastiert gemeinsam mit husBAND auf dem Heustall des Museums..
Termin: Freitag, 22.April 2016 um 20.00 Uhr
Wenn Jill Morris und ihre „Ein-Mann Band“ in Form ihres feinfühligen Gitarristen und Ehemannes Andy Forstmann auftreten, ist intime Wohnzimmeratmosphäre garantiert,
besonders in der heimeligen Atmosphäre unseres Heustalls .
Sie ist eine Entertainerin par excellence. Auf unzähligen Konzerten, zuletzt mit Pascal Marshall im Bürgerhaus Neuer Markt in Bühl, haben Jill Morris & HusBAND ihren Ruf als Meister der intensiven Zwiesprache zwischen Stimme und Gitarre nachhaltig gefestigt. Ihr Repertoire reicht von sanften Love-Songs, eigenen Liedern, Lieder von Kris Kristofferson, Norah Jones, Ella Fitzgerald und anderen Interpreten bis hin zu fetzigen Elvis-Presley-Hits.
Die Presse schreibt: „Stimmwunder ohne Allüren“ – „Unglaublich ausdrucksstark“ – „Mit natürlicher Herzlichkeit, schnörkellos und doch emotional“ – „Mischung aus Pop, Country und Swing“ – „Handgemachte Musik mit leisen Tönen“ – „Keine süße Country-Maus“.
Immer wieder werden zwei Eigenschaften von Jill Morris betont: ihre starke Stimme und ihre Natürlichkeit. Jill Morris möchte Emotionales „zeitgemäß und doch traditionsbewusst“ widerspiegeln.
Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von 15.- bei der Sparkasse Lichtenau.

 
23.02.2016
Zeichenkurs im Heimatverein Medicus

Der Freistetter Künstler Gerd Hirschberg bietet in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Lichtenau im Heimatmuseum einen Kurs an unter dem Motto

„Skizzieren statt Fotografieren“.

 
 
 

Viele meinen, dass es eine Ausnahmebegabung braucht, um etwas zu zeichnen, was man gerade vor Augen hat. Dabei fehlt manchen nur der Mut dazu. So geht es bei dem Kurs nicht darum, dass jeder Teilnehmer ein Künstler wird, der große Kunstwerke schafft. Ziel ist es, Gebäude oder Landschaften, die wir im Alltag oder Urlaub sehen, ganz einfach auf Papier festzuhalten. Deshalb braucht niemand zeichnerische Vorkenntnisse. Es genügt die Bereitschaft, mit einem Bleistift etwas aufs Papier zu bringen.Der Kurs besteht aus fünf Einheiten die aufeinander aufbauen: In den ersten zwei Stunden werden Grundlagen und Tricks vermittelt, dann folgt eine Sitzung, in der das Zeichnen von Ansichten geübt wird.

Danach hat jeder Gelegenheit, über Ostern freie Skizzen anzufertigen.
In den letzten beiden Sitzungen werden die Ergebnisse, die jeder Teilnehmende in der Zwischenzeit zu Papier gebracht hat, besprochen und ausgebaut.

Der je 1,5-stündige Kurs beginnt am 23.2.16 um 15 Uhr und kostet 30 € Teilnahmegebühr.
Die weiteren Termine sind: 1.3., 8.3., 5.4., 12.4.




 
23.10.2015
Jüdischer Humor mit Dr. Steinberg
 
20.09.2015
Grumbeerefescht im Heimatmuseum
 

Juni 2015

Museumstag im Heimatmuseum
Es ist weit mehr als ein Heimatmuseum: Das „Hans-Michels-Hus“ in Lichtenau soll Treffpunkt für Geschichtsinteressierte, Kunstliebhaber, Gartenfreunde oder einfach Festfreudige sein. „Wir wollen in einem Gesamtkonzept vielen Menschen nicht nur die Gelegenheit bieten, sich über alte Handwerkskunst, über das Leben in früheren Zeiten zu informieren, wir wollen das Museum beleben“, sagt Rolf Karrais, Vorsitzender des Heimatvereins „Medicus“. Und so werden immer wieder Ideen in die Tat umgesetzt. Gerade kürzlich wurde ein größeres Areal neben dem Gebäude dazugekauft. Mit welchem Konzept dieses Nachbargrundstück eingebunden wird, das ist noch nicht entschieden.
Doch der Reihe nach: 1986 wurde der Verein gegründet. Der Name „Medicus“ stammt übrigens von einem großherzoglich-badischen Obristen, der seinen Lebensabend als Sagensammler und Dichter in Lichtenau verbracht hatte und dort 1862 verstorben ist.Bereits vor der Vereinsgründung hatten sich viele Bürger gefunden, die sich für Regionalgeschichte interessierten. Vor allem Fritz Stengel hat Zeugnisse über das Leben der Vorfahren gesammelt. Irgendwann tauchte dann die Frage auf: Wohin mit diesen Gegenständen, wohin mit den vielen Ideen? 1994 kaufte der Verein unter der Leitung des heutigen Ehrenvorsitzenden Ernst Decker in der Hauptstraße ein rund 200 Jahre altes Bauernhaus, das vernachlässigt aber weitgehend im ursprünglichen Zustand war. Mit einer Grundfläche von mehr als 800 Quadratmetern und einem sehr großen Ökonomiegebäude konnte das Projekt „Heimatmuseum“ angegangen werden.
Ohne die unermüdliche Arbeit der vielen ehrenamtlichen Helfer, ohne die vielen kleinen und großen Spenden hätte dieses Museum nie realisiert werden können, betont Karrais.
Das Gebäude wurde komplett renoviert. In ihm und im Ökonomieteil sind nun bäuerliche Gebrauchsgegenstände, landwirtschaftliche Arbeitsmittel, Zuggeschirre und Utensilien der Milchwirtschaft zu sehen, ebenso hauswirtschaftliche Gegenstände. Die Wäschestube wird gerade wieder neu konzipiert. Ausstellungsschwerpunkte sind die Korbmacherei und weitere alte Handwerkskunst wie Küfer, Wagner, Drechsler Maler, Sattler und Schuhmacher.
Hinter dem Haus wurde ein Bauerngarten angelegt. Dieser Garten bietet nicht nur einen Rückblick in dieser wichtigen Arbeit der Bäuerinnen. Er gibt auch vielfältige Möglichkeiten, damit Künstler ihre Exponate ausstellen können, was bereits mit großem Erfolg geschah. Auch gibt es Gelegenheit zu Kräuterinformationen.
E.Liedtke 
 


2.05.2015



Mitglieder Versammlung des Heimatvereins Medicus e.V. Lichtenau 
Hauptanliegen der dies-jährigen Mitgliederversammlung des Hei-matvereins Medicus e.V. Lichtenau war der Rechenschaftsbericht über das Jahr 2014 und die Wahl des ersten Vorsitzenden.
Der amtierende Vorsitzende Rolf Karrais war in einer außerplanmäßigen Wahl 2012 in sein Amt gewählt worden. Nun wurde er in dieser Versammlung einstimmig darin bestätigt.
Ein Neuzugang im Verwaltungsrat konnte begrüßt und gewählt werden: Gisela Neye wird sich in Zukunft um das Archiv des Vereins kümmern. „Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft gestalten“, umriss Karrais dazu die Aufgaben des Heimatvereins.
Einige Schwerpunkte des vergangenen Jahres stellt der Vorsitzende heraus. So griff er noch einmal den Künstlermarkt am ersten Wochenende im Advent auf. Dieser fällt mit der Adventsfeier der Stadt für die Senioren zusammen. Da er als „Einläuten des vorweihnachtlichen Geschehens“ – so Karrais – gedacht ist, würde ihm ein-späterer Zeitpunkt diesen Aspekt nehmen. So hoffe man auf Verständnis und ein gutes Miteinander.
Ein gutes Miteinander mit anderen Vereinen hat das vergangene Jahr geprägt. Karrais erinnerte an die Zeitreise mit dem Modellclub 1:87 und dem „Enteköpfer“ und an den MGV mit seinem „Tag des Liedes“. Für viele Ereignisse, auch aus dem privaten Bereich bildete das Museum im vergangenen Jahr eine malerische Ku-lisse. Eine Beitragserhöhung auf 20 Euro für Einzelne und 30 Euro als Jahresbeitrag für Familien wurde mit einer Stimmenthaltung beschlossen. In diesem Beitrag ist der Bezug des Heimatgrußes enthalten.
Durch viele ehrenamtliche Mitarbeiter und deren unermüdlichen Einsatz werde immer wieder am Erhalt des alten Bestandes und Erstellung neuer Möglichkeiten gearbeitet, so Karrais.
Schriftführerin Susanne Ludwig präsentierte einen anschaulichen und inhalts-reichen Rückblick: Von der Verleihung der Bürgermedaille an die Ehrenmitglieder Ernst Decker und Erika Stengel beim Neujahrsempfang der Stadt, über die Beteiligung des Vereins am Ferienprogramm und Bastelnachmittage für Lichtenauer Kinder und über zahlreiche, kulturelle Veranstaltungen. „Ein großer Erfolg war wieder unser „Grumbeerefescht“ im September“.
„Zu zehn Arbeitssitzungen traf sich der Verwaltungsrat, um das vielfältige Leben im Hans-Michels-Hus zu organisieren“, so Susanne Ludwig „unser Verein zählt 308 Mitglieder, „die Zahl ist erfreulich aber noch ausbaufähig“, setzte sie hoffnungsfroh dazu.
Die Leiter der einzelnen Fachbereiche berichteten von den Arbeiten im letzten Jahr:
So wurde unter Leitung von Heinz Wollensack unter anderem der Bücherraum konzipiert und fertig gestellt. „Bücherflohmarktfachfrau“ Heidi Lenz berichtete von fünf erfolgreichen Märkten mit erfreulichem Fazit: „Unsere Bücherfreunde lesen noch!“
Trotz „unerwarteter Turbulenzen“ beim „Heimatgruß“, lief der Verkauf gut. Die Arbeit des Redaktionsteams wurde neu festgelegt, informierte Rolf Karrais.
Erika Stengel hatte auch 2014 viele interessierte erwachsene Gäste und Schulklassen durch das Hans-Michels-Hus geführt und mahnte, den Museumscharakter trotz der vielen Events zu erhalten.
Liane Britz berichtete von den Strohschuhfrauen, vom Ernten der Maiskolben, übers Laifeln und den geselligen Nachmittagen beim Strohschuhherstellen im Wintersemester: “65 Paar Strohschuhe haben wir im letzten Jahr verkauft.“Der Kassenbericht von Ursula Schneider zeugte von der vielen Arbeit und den Kosten bei Erhalt und Anschaffungen für das Museum, aber auch von vielen kleinen und großen Spenden, die diese Arbeiten erst möglich machen.
Kassenprüfer Gerhard Siebert bescheinigte umfangreiche Arbeit. Die Entlastung folgte einstimmig.
Thomas Kohler freute sich auf weitere gegenseitige Hilfe und gute Zusammenar-beit. Die von ihm beantragte Entlastung der Vorstandschaft erfolgte ebenfalls einstimmig.
Zehn Mitglieder wurden für 10jährige und 27 für 25jährige Mitgliedschaft geehrt.
E.Liedtke
 


14.06. 2015  


Künstlermarkt im Heimatmuseum



 
 
 


08.05.2015 


Jörg Kräuter im Heimatmuseum
 
 


13.03.2015 



Do Kummt de Enteköpfer


vvon der Straßburger Straßenbahn zur SWEG

eine Zeitreise durch die Eisenbahngeschichte Mittelbadens


Mit Gerd Birsner und Thomas Kohler

am 13.03.2015 um 19.30 Uhr im Heimatmuseum



 
 
 
 

21. September 2014 , das traditionelle Grumbeerefescht des Heimatvereins


 
 

Ferienprogramm mit Übernachtung im Museum und Badespaß im Graßgarten August 2014

Vom Freittag dem 8. bis Samstang den 9.August veranstaltete der >H>eimatverein im Rahmen des Städtischen Ferienprogramms eine "Museumsnacht" für die Kleinen. Am Freitag stand Baden wie um 1900 auf dem Programm, dazu haben wir eigens ein Schwimmbecken im Garten aufgebaut und von der Feuerwehr befüllen lassen. Die Nacht verbrachten wir auf dem Heustall.
 
Mecedes - Meen - Music - Juni 2014

gastierte am 20 Juni  20114 im Heimmatmuseum. Ein grandioses Konzert und ein Hochgenuß auf dem Heustall.
Danke Mercedes Thomas und Bernd für unvergessliche Stunden. Herzlichen Dank auch an Franz Wölfl, für hervorragende Beleuchtung und Beschallung.
 
 

Künstlermarkt im Heimatmuseum - Juni 2014

am 15. Juni gab es im Heimatmuseum:
Einen Markt für Werke aus verschiedenen Kunstrichtungen.
Einen Bücherflohmarkt mit dem Schwerpunkt  Bildbände.
Einen privaten Flohmarkt.
Drehorgelmusik  -  Mittagstisch -  Kaffee und Kuchen.
Gestartet wurde mit eine Tänzchen zu de Drehorgelklängen der großartigen Evelis Reichhard 
Fast 40 Stände waren im und um das Museum aufgebaut. Natürlich durfte auch de Bücherflohmarkt nicht fehlen.
 
 
 
 

Bücherflohmarkt Mai 2014

Anläßlich des traditionellen Maimarktes in Lichtenau hat Heidi Lenz wieder einen rießigen Bücherflohmarkt organisiert. Der Turnverein hat uns dafür seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Wie die Bilder zeigen, war das Turnerheim restlos gefüllt. Vielen Dank dem Turnverin und Heidi Lenz mit ihren Helferinnen und Helfern..
 
 
"Vom Leinsamen zum Linnen" - April 2014

zu sehen ist der offizielle Flyer nach einem Design von E.Liedtke
 
 
 


Mitgliederversammlung 2014


 
 


Fastnachtsumzug Lichtenau 2014

Liebe Besucher unserer Website hier ein paar Bilder vom Lichtenauer Fastnachtszug 2014
(am  09.05.214 ins Archiv)

 


15.09.2013    Das schon traditionelle "Grumbeerefescht" ins Hansmichels
(am 7.12.2013 ins Archiv)


Es gibt wie immer Köstlichkeiten rund um die Kartoffel, frisch gepressten Apfelsaft, "Bibbeleskäs" aus Memprechtshofen, frisches Nussbrot und vor allem "Grumbeeresupp" und "Grumbeeresalat", eben alles was Keller und Küche hergeben.










 

13.07.2013    Afrika Chor singt im Museum, Näheres im dem Amtsblatt  (28.08.2013  ins Archiv)






 

15.06.2013.  Hock des Männergesangvereins am Tag des Liedes (20.06.2013 ins Archiv)

I
m Hof des Lichtenauer Heimatmuseums feierte der MGV Lichtenau mit seinen Gästen den traditionellen „Tag des Liedes“.
„Es ist der erste öffentliche Auftritt mit unserer neuen Dirigentin“, stellte der Vorsitzende Günter Goldbach die Chorleiterin Almut Chrißtede vor, die dieses Amt seit April dieses Jahres übernommen hat. „Die Sänger sind eine aufgeschlossene Gruppe mit viel Freude am Singen“, beschreibt Grißtede ihren Eindruck. Fröhliche Lieder stellten ihr Urteil gleich unter Beweis. Die musikalischen Aufforderung: „Mach was Schönes aus diesem Tag!“ war wegweisend; heiter und klangrein das Lied: „Schau nur, die Schwalben sind da!“.
Der Gesangverein Frohsinn aus Weitenung überzeugte mit seinem Dirigenten Ralf Leopold und gleich zwei Chören: getragen und sanft erklang „Ein schöner Tag“. Der Ohrwurm „El Condor pasa“ und das bekannte „Wunder gibt es immer wieder“ wurden mit viel Beifall belohnt.
„Voices of Joy“ nennt sich der junge Chor, der als Projektchor gedacht war, um Jugendliche zum Singen zu verlocken: Sie singen nur in englischer Sprache, aber das mit klangsicheren Stimmen und sichtbarer Freude. Vom weich, fast zärtlich vorgetragenen „Same say love it“ (Die Rose), bis zum eindringlichen „Sailing home“ waren sie ein rechter Ohrenschmaus.
Aus Schwarzach kamen zwei Chöre: „Casa Nova“ überraschte mit dem norddeutschen „Dass du min Leevsten bist“, einem stimmungsvollen, norddeutschen Liebesliedchen aus dem 18. Jahrhundert. „Die Gedanken sind frei“ reizte manchen Zuhörer zum Mitsingen und der „Canon in Swing“ erfreute durch seine klangliche Balance.
Der Männerchor erfreute mit einem vollkehlig vorgetragenen Weinlied: „Ich weiß ein Fass“ und ließ das alte Volkslied „Wenn alle Brünnlein fließen“ in eigenwilligem Rhythmus ganz neu erscheinen.
Chorleiterin Almut Chrißede wagte ein kleines Experiment und ließ die beiden Männerchöre, ohne dass sie es zuvor geübt hatten, zusammen auftreten. Das gemeinsame „Auf euer Wohl!“ klang eindrucksvoll und volltönend und weckte Hoffnung auf weitere Zusammenarbeit.
Mit dem Egerländer Marsch eröffneten die „Egerländer Freunde“, eine Blasinstrumentengruppe mit Schlagzeug einen bunten Strauß schwungvoller Melodien, mit denen sie bis in den späten Abend die Gäste aufs Beste unterhielten.

Elke Liedtke


 

1. 06.2013. "Murgtäler Stubenmusik" bezaubert Publikum
                   im Lichtenauer Heimatmuseum mit stimmungsvollem Konzert
(15.06.ins Archiv)

Voll besetzt war der Heustall im Lichtenauer Heimatmuseum, dem Hans-Michels-Hus, als die „Murgtäler Stubenmusik" gastierte. Dietmar Britz, stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins, hat dieses Sommerkonzert - just zu Beginn des meteorologischen Sommers - nach Lichtenau gebracht und gemeinsam mit Heinz Wollensack perfekt organisiert. „Gern nehmen wir hiermit Abschied vom einem Frühling, der keiner war", begrüßte er die Künstler und die zahlreichen Gäste.

Zugegeben, diese alte Form des gemeinsamen Musizierens passte schön in das alte Gemäuer zwischen Holzdielen und Dachbalken. Aber wie kommt eine Stubenmusik mit einem ausgefeilten Repertoire von alpenländischer Volksmusik aus Bayern, Österreich und Südtirol ins Murgtal? Als die Murgschiffer mit Holzhandel ihr Brot verdienten, kamen viele Facharbeiter aus dem Süden hierher. Sie brachten nicht nur ihre Arbeitskraft und ihre Kenntnisse mit, sondern auch ihre Musik", erläutert Eberhard Müller Musikhistoriker, Germanist und Leiter der Gruppe. Um diese Musikrichtung zu pflegen, haben sich begabte Musikerinnen und Musiker zusammen gefunden. Sie wohnen an verschiedenen Orten, von Karlsruhe bis Oberbruch, von Achern bis Gernsbach.Was sie eint, ist ihre Liebe zur Murgtäler Stubenmusik. So nennt sich die Gruppe, die sich abwechselnd bei ihren Mitgliedern zum Üben trifft. Das tun sie mit großem Erfolg, wie ihr Auftritt und die Begeisterung der Zuhörer bewiesen.
Alte Instrumente wie das Hackbrett (Brigitta Herzog) und die Zither (Marga Kern) kommen zu Gehör. Nuancenreich und einfühlsam auf vier verschiedenen Flöten - Sopranino, Sopran-, Tenor-und Altflöte - spielt Sonja Schurer. Toni Matousek begleitet auf dem Akkordeon. Eberhard Müller spielt Gitarre und Mandoline, und Elfriede Müller trägt instrumental Flöten- oder Gitarrenklänge bei. Sie gehört mit Edeltrud Hertweck und Margerita Fritz auch zu dem „Chörle", das einfühlsam bekannte und beliebte Volkslieder vorträgt. Ausdrucksstark ergänzt wird diese Gruppe von den beiden Solistinnen Conny Seiler und Sonja Schurer, die mit glockenreinen Stimmen ganz besondere Akzente setzen.
„Diese musikalische Reise ist als Metapher für das Leben an sich gedacht", erklärte Elfriede Müller, die mit Sonja Schurer durchs Programm führte. So gab es Freud und Leid auf dieser Reise, Liebeslieder aus Kärnten, Ternberger Hochzeitstänze, einen flotten Walzer vom Chiemsee, aber man setzte neben all dem Fröhlichen mit Ostpreußens „Es dunkelt schon in der Heide" auch melancholische Akzente. Begleitet wurden die musikalischen Darbietungen immer wieder von zum Thema passenden Gedichten: Da kam Josef von Eichendorff („Mich brennt's in meinen Reiseschuhen") ebenso zu Wort wie Erich Kästner mit seiner augenzwinkernden „Reise im Auto".
Ein abwechslungsreiches Volkslieder-Potpourri mit „Am Brunnen vor dem Tore", „Wenn ich ein Vöglein wär'" und viele andere Stücke machte Lust zum Mitsingen. Auch wenn sich da noch die Zuhörer zurückhielten, bei den heftig geforderten Zugaben wie „Ade nun zur guten Nacht" summte und sang es auf dem Heustall im Hans-Michels-Hus stimmungsvoll mit.

Elke Liedtke


 


25.05.2013  Bericht von der diesjährigen Mitgliederversammlung (6.6.2013 ins Archiv)

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Lichtenauer Heimatvereins Medicus e.V. brachten die Wahlen der Vorstandschaft keine Neuerungen. Alle Mitglieder der zu wählenden Aufgabenbereiche wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Der Fachbereich Volkstanzgruppe ruht.
„Alle Aktivitäten des Heimatvereins erfolgten unter dem Motto „Die Tradition bewahren und Neues ausprobieren,“ be-schrieb Vorsitzender Rolf Karrais die Arbeiten der vielen Helferinnen und Helfer im vergangenen Jahr, bei denen er sich herzlich bedankte. Eine wichtige Entscheidung war der Kauf des Nachbargrundstückes, so Karrais. Es soll die Zukunft und die Entwicklung des Heimatmuseums sichern. Eine Benutzerordnung für das Heimatmuseum wurde beschlossen und die Regelung für Geburtstage, Jubiläen und Vereinsjubiläen festgelegt. Die Beteiligung des Heimatvereins am Ferienprogramm der Lichtenauer Kinder, deren Probelauf im vergangenen Jahr erfolgreich verlief, soll weiterhin durchgeführt werden. Es folgten die Berichte der Fachgruppenleiter:
Schriftführerin Susanne Ludwig ließ das vergangene Vereinsjahr noch einmal Revue passieren: Der Heimatverein Medicus mit seinen über 300 Mitgliedern ist recht ansehnlich und viele Mitglieder und Gäste erfüllten das Museum mit Leben so Susanne Ludwig.: Drei Brautpaare haben sich im vergangenen Jahr hier standesamtlich trauen lassen. Oldtimerfreunde aus Holland machten auf ihrer Vierländertour Station in Lichtenau im Museum und begeisterten viele Zuschauer mit ihren seltenen und wertvollen Fahrzeugen. Ein Kabarettabend mit Jörg Kräuter brachte Kunst in den Heustall des Museums.
Viele Kinder nutzten das Angebot, schnitzen und bemalten hier Kürbisse und bauten Nistkästen oder ließen sich mit ihren Lehrern bei einem Rundgang durchs Museum das Leben ihrer Vorfahren erklären. Das traditionelle Grumbeerefescht zog nicht nur heimische Gäste an, auch Delegationen aus anderen Ortschaften sorgten dafür, dass die Plätze den ganzen Tag über belegt waren.
Mit der Erstellung des Heimatgrußes und dem Versand in alle Erdteile endete das Jahr. Ursula Schneider gab einen aufschlussreichen Überblick über die Finanzen des Vereins und  Ernst Decker verlas den Bericht der Kassenprüfer Maria Ruschmann und Gerhard Siebert, die der Schatzmeisterin umreiche und übersichtliche Arbeit bescheinigten. Heinz Wollensack berichtete von den Ar-beiten des Bauausschusses, Margot Kirschenmann vom Bauerngarten und Heidi Lenz  von gut angenommenen Bücherflohmärkten. Ernst Decker erinnerte an den „Zu Liecht Owe“ und Ilse Decker hatte mit ihrer Strohschuhgruppe im Wintersemester wieder viele der traditionellen Schuhe hergestellt und verkauft. Erika Stengel, die seit Jahren für das Museum zuständig ist, freute sich über die tatkräftige Hilfe von Corinna Walther und Dagmar Dorn. Rolf Karrais konnte für zehnjährige Mitgliedschaft ehren: Michael Arland, Achim Dittmer, Ingeborg Dittmer, Juliane Fritz, Willi Krämer, Renate Ludwig und Ingrid Wäldele.Für 25 jährige Treue zum Verein wurden Martin und Lioba Giner, Margot Kirschenmann und Colette Meyer geehrt.

Elke Liedtke



 
 
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